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Pik 7 im Adenauer-House?

Ist Friedrich Merz der deutsche Frank Underwood aus „House of Cards“?

Wer ist Frank Underwood – und worum geht es in House of Cards?

Frank Underwood ist der Antiheld der Serie. Als demokratischer Kongressabgeordneter startet er einen gnadenlosen Rachefeldzug, nachdem Präsident Garrett Walker ihm das Amt des Außenministers verweigert. Skrupellos, charismatisch und hochintelligent, bahnt sich Underwood seinen Weg an die Spitze – mit Intrigen, Manipulation, Erpressung und Mord. Er nutzt die Schwächen anderer, um sie zu kontrollieren, und kommentiert das Geschehen mit zynischen Bemerkungen wie „Democracy is so overrated“. Sein Charakter vereint Machiavellismus, Zynismus und unstillbaren Ehrgeiz – ein Mann, der Macht um jeden Preis will.

Wie sähe eine Serie über Friedrich Merz aus?

Friedrich Merz: Der Aufstieg eines Antihelden

Friedrich Merz, ein ehrgeiziger CDU-Politiker, kämpft sich durch Machtspiele, Rückschläge und Intrigen an die Spitze. Sein Weg zum Kanzleramt ist geprägt von strategischen Manövern und skrupellosen Entscheidungen. Am Ende der letzten Staffel steht er vor der Wahl zum Bundeskanzler – doch die Koalitionsverhandlungen lassen das Finale offen. Wird die Serie fortgesetzt?

Staffel 1: Aufstieg und Absturz

Merz zieht in den Bundestag ein. Als brillanter Redner und Analytiker steigt er schnell in der CDU auf. Nach dem Sturz Helmut Kohls übernimmt er den Fraktionsvorsitz und wird Oppositionsführer – ein Sprungbrett zur Kanzlerschaft. Doch nur zwei Jahre später verliert er den Posten an Angela Merkel. Er selbst sieht sich als „besten im Ring“, unterliegt aber gegen die „listige und zielstrebige“ Merkel.  Gedemütigt tritt er zurück und zieht sich aus der Politik zurück.

Staffel 2: Das Intermezzo bei BlackRock

Am Boden zerstört, wütend und entschlossen, sich zu rächen, schmiedet Friedrich einen ehrgeizigen Plan: Er erkennt seine Defizite und verordnet sich ein „Stahlbad der Macht“.  Er muss lernen, wie Macht wirklich funktioniert – und welche Knöpfe es zu drücken gilt: Er wechselt zu BlackRock, für die er als Anwalt tätig ist und zieht schließlich in den Aufsichtsrat ein. Er saugt begierig alles auf, was an Intrigen, Komplotten, Manipulation und Kabale funktioniert. Am meisten beeindruckt ihn, wie BlackRock die Potentaten der Dritten Welt mit Unsummen an Kreditgeld bewirft, um die Länder in wirtschaftliche Abhängigkeit zu führen und später – sobald das Geld für Zinsen aus den Krediten nicht mehr reicht – auszuplündern. Die Staffel endet mit Merz, der teuflisch grinsend Confessions of an Economic Hit Man liest.  

Staffel 3:  Der lange Weg zurück

Mit neuem Wissen und ungebrochenem Ehrgeiz kehrt Merz in die Politik zurück. Nach Merkels Rückzug kandidiert er zweimal für den CDU-Vorsitz – und scheitert. Er verliert gegen Annegret Kramp-Karrenbauer und Armin Laschet. Welche Erniedrigungen! Sein innerer Groll und sein skrupelloser Wille zur Macht werden dadurch nur noch befeuert.  Im dritten Anlauf gelingt es ihm, CDU-Vorsitzender zu werden und den Fraktionsvorsitz zu übernehmen. Merz’ Ziel ist klar: Er will Bundeskanzler werden. Unter seiner Führung schärft er das konservative Profil der CDU, kopiert die AfD und setzt auf eine harte Migrationspolitik. Als die rot-grüne Regierung scheitert, scheint seine Stunde gekommen …

Staffel 4: Wahlkampf und Wendepunkte

Im Wahlkampf polarisiert Merz mit harter Rhetorik. Er attackiert „grüne und linke Spinner“, fordert eine strikte Migrationspolitik und kritisiert das Bürgergeld. Ein tragisches Verbrechen – ein Kind wird von einem Asylbewerber erstochen – wird zum Wendepunkt. Merz zeigt sich emotional betroffen und wickelt damit die Wähler um den Finger. Doch in privaten Gesprächen enthüllt er seine wahre Natur: Macht ist sein einziges Ziel. In Zwischeneinblendungen sieht man ihn im Vier-Augen-Gespräch mit Toni Hofreiter, dem er sein Schauspiel offen kommuniziert: Würden die Grünen nach der Wahl notwendig, würde er sie als Kanzler mit Steuergeld beregnen und damit ihre Zustimmung erkaufen.  Die CDU wird stärkste Kraft. Die Staffel endet mit Merz’ teuflischem, in sich gekehrten Lachen, nachdem das rote „Live“-Licht in den Kameras der Elefantenrunde erloschen ist.

Staffel 5: Intrigen und gebrochene Wahlversprechen – der Weg ins Kanzleramt

Nach dem Wahlsieg zeigt sich Merz seltsam kompromissbereit und erinnert damit an Frank Underwoods strategische Deals: Obwohl er im Wahlkampf hart gegen SPD und Grüne austeilt, beginnt er sofort mit der SPD über eine Regierungsbildung zu verhandeln. Um seine Kanzlerschaft zu sichern, macht er weitestreichende Zugeständnisse, die wie Verrat wirken. Die Frage steht im Raum: Kauft sich Friedrich Merz seine Kanzlerschaft? Oder schadet er bewusst Deutschland mit diesen Milliardenpaketen? Schießt er dieses Land durch seine Schuldenorgie reif für internationale Finanzoligarchen, die nur darauf warten, Deutschland auszuweiden? Wird Friedrich Merz von ganz anderen Leuten im Hintergrund gesteuert?

Oder ist Friedrich Merz‘ Karriere ein unerbittlicher Rachefeldzug an einem Deutschland, dass ihn, den „brillanten Redner und Analytiker“ immer wieder durch Abwahl und schlechte Konkurrenz doch verhindert hat? Ist Fritze Merz nur ein kleiner, gebrochener, narzisstischer Ehrgeizling, der eine ganze Nation in den Abgrund führt? Noch ist die Antwort offen …

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